Tirol hilft den Kindern von Tschernobyl

NEWS

  • 30 Jahre nach Tschernobyl

    26. April 2016

    Vor 30 Jahren, am 26. April 1986 kam es im ukrainischen Kernkraftkomplex Tschernobyl durch menschliches Versagen im Laufe eines geheimen Experimentes zum Super- Gau, dem größten anzunehmenden Unfall. Schlagartig fand die Mär von der „sicheren Atomkraft“ ein abruptes Ende.

    mehr
  • 75 Kinder genossen unbeschwerte Ferien

    Unbeschwerte Ferien

    75 Kinder und neun Betreuer aus der verstrahlten Zone Weißrusslands waren bei 25 Gasteltern in 17 Dörfern in Tirol und Vorarlberg auf Erholung.

    mehr
archiv

DANKE FÜR IHRE SPENDE

Spenden auf dem Vereinskonto
sind jederzeit herzlich willkommen:
„Tschernobylkinder”
Raiffeisenbank Oberland
AT04 3635 9000 0142 8754

Verein Tschernobyl-Aktion Tirol
Obmann Dr. Ludwig Knabl
6521 Fließ, HNr. 111 a
Tel. +43 (0) 5449 / 5555
ludwigknabl@aon.at

Ökobox sammeln für Kinder in Tschernobyl

Getränkeverbundkartons sammlen und Hilfsprojekte unterstützen – Sammelboxen sind im Gemeindeamt und am Recyclinghof kostenlos erhältlich und können dort abgegeben werden.

Lesen Sie mehr

Bild

Cäsium 137

Das radioaktive Isotop 137 Cs entsteht als Spaltprodukt bei der Kernspaltung aus Uran. Bei der Explosion des Reaktors 4 von Tschernobyl am 26. April 1986 gelangte es in grosser Menge in die Umwelt. Cäsium 137 hat eine physikalische Halbwertszeit (HWZ) von 30 Jahren, das heißt, wenn 1000 Cs- 137 Atome vorhanden sind, dann sind es nach 30 Jahren nur mehr 500...

Lesen Sie mehr

Die Kinderferienerholung

"Es war im Jahre 2000, dass ich das erste Mal in Weißrussland war. Der Besuch dort hat mich so geprägt und beeindruckt, aber auch in mir die Gewissheit reifen lassen, dass die Katastrophe von Tschernobyl noch lange nicht vorbei ist, sodass ich mich entschloss, meinen Beitrag für die Kinder von Tschernobyl zu leisten und zwar in der Form, dass ich versuchte, in meinem Umkreis meiner Arbeit Familien zu gewinnen, die bereit sind Kinder aufzunehmen..."

Lesen Sie mehr

Ich helfe, weil...

… "die Kinder aus Tschernobyl Hilfe brauchen. Bei der Verstrahlung hat sich

nichts getan in all den Jahren – es ist ganz wichtig, dieses Thema nicht aus

den Augen zu verlieren.“ Ida Schuchter, Pfunds

 

… "ich das Gefühl habe, etwas Gutes zu tun.“ Christl Westreicher, Pfunds

Tschernobyl – die Katastrophe

Am 26. April 1986 kam es im Block IV des Kernkraftwerks von Tschernobyl in der Ukraine zur bislang größten Katastrophe der Atomindustrie.

Am 26. April 1986 kam es im Block IV des Kernkraftwerks von Tschernobyl in der Ukraine zur bislang größten Katastrophe der Atomindustrie.

Ein Experiment geriet außer Kontrolle, eine Explosion zerstörte das Reaktorgehäuse, die Brennstäbe begannen zu schmelzen und Radioaktivität entwich. Wie viel radioaktives Material in die Atmosphäre geschleudert wurde, lässt sich nur annähernd ermitteln. Man geht von mindestens sieben Tonnen aus. Damit war der GAU, der 'größte anzunehmende Unfall', erstmals im Bereich der kommerziellen Nutzung der Atomenergie eingetreten.

 

Lesen Sie mehr

Erholungsurlaub in Tirol

Sergej erzählt von seiner Heimat

Sergej erzählt von seiner Heimat

Sergej Warivoda war 2014 zum zehnten Mal in Pfunds auf Erholungsurlaub. Er stammt aus dem Ort Zhodino in der Region Kistini und erzählt über sein Leben dort...
Lesen Sie mehr

„Alles war schön“

Jene Gruppe der Tschernobyl-Kinder, die ihren Erholungsurlaub im Sommer 2014 in Pfunds verbracht hat, erlebte unbeschwerte Tage bei ihren Gasteltern.

Vladimir, Jana, Alexandra (genannt „Sascha“), Vitali, Sergej, Adnrej und Nikita erzählen: „Wir haben tolle Ausflüge gemacht. Zum Bergkastel nach Nauders und auf den Venet. Schön war es aber auch am Piller Hochmoor und im Naturparkhaus, wohin unsere Gastfamilien mit uns gefahren sind. Das Bogenschießen in Pfunds hat uns am besten gefallen. Aber eigentlich: alles war schön…“